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PIs erhöhen Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen

... aber Rauchen bleibt weiter Risikofaktor Nummer eins

Behandlung mit Proteasehemmern (PIs) erhöht das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen, allerdings sind traditionelle Risikofaktoren wie Rauchen weitaus gefährlicher, so eine Studie die von der Johns Hopkins University, der Firma Bristol Myers Squibb und den US Centers for Disease Control durchgeführt wurde.

In der Studie verglichen Forscher die Daten von 7542 Patienten zwischen 1996 und 2003 aus der HIV Insight-Datenbank. Insgesamt kam es bei allen Patienten zu 127 Fällen von Herz- und Kreislauferkrankungen. Das entsprach einer Inzidenzrate von 9.8 pro 1000 Patientenjahren für Patienten die eine PI-basierte Haart einnahmen, im Gegensatz zu einer Inzidenzrate von 6.5 pro 1000 Patientenjahren für andere Patienten mit HIV-Infektion.

Bei einer multivariaten Analyse der Daten ergab sich dadurch ein erhöhter Risikofaktor für eine Behandlung mit einem Proteasehemmer (p = 0.03). Allerdings spielten auch andere Variablen eine teilweise beträchtlich signifikantere Rolle, so zum Beispiel die traditionellen Risikofaktoren wie Rauchen (p <0.001), ehemaliges Rauchen (p = 0.03), Lebensalter über 65 (p < 0. 001), Diabetes (p = 0.006) und bereits vor der Infektion bestehende kardiovaskuläre Erkrankungen (p < 0.001).

Quelle: Iloeje, U.H., et al.: Protease inhibitor exposure and the increased risk of cardiovascular disease in HIV-infected patients. HIV Medicine 6: 37 - 44, 2005.

 

Meldung vom 10.02.2005
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Diese Seite wurde zuletzt am 10.02.2005 bearbeitet

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